„Der Friede sei mit euch allen!“, waren die ersten Worte von Papst Leo XIV. nach seiner Wahl im Mai des letzten Jahres. Immer deutlicher wird, dass der erste Gruß des auferstandenen Christus auch eine programmatische Ansage für seine Amtszeit war.
Der Frühling ist bekanntlich die Zeit des Neubeginns. Heuer ist das für mich besonders bedeutsam, denn es wartet ein großes Abenteuer auf mich. Mit dieser Ausgabe verabschiede ich mich in die Babypause, um mich ganz der neuen, aufregenden Aufgabe zu widmen.
Einen Monat erst ist es her, da standen wir mitten in der Karwoche. Um das Bedenken von Leiden und Sterben Jesu Christi ging es in den Gottesdiensten jener Tage – und dann um die Auferstehung.
Mit Erleichterung wird vielerorts die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn registriert. Aber das, wofür die Regierung Orbán stand, ist weder in Ungarn noch anderswo einfach weg.
Bisweilen hat man das Gefühl, das Christentum und die jüdisch-christliche Tradition verlieren in unserer säkularen Welt rasant an Bedeutung. Was davon hausgemacht und selbstverschuldet ist, will ich hier nicht erörtern.