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Nach einer harten Jugend wurde er 1035 Eremitenmönch und erneuerte die Ordnung für die Eremitenkongregationen. 1057 wurde er gegen seinen Willen zum Kardinal-Bischof von Ostia erhoben.
Er setzte sich für eine vom Staat unabhängige Kirche ein, kämpfte gegen die Simonie (Erkaufen geistlicher Ämter) und den Sittenverfall des Klerus.
Gleichzeitig war er einer der produktivsten Schriftsteller des Mittelalters und hinterließ ein umfangreiches Werk theologischer Schriften.
Er wird als Heiliger verehrt, obwohl eine offizielle Heiligsprechung niemals stattgefunden hat. Leo XII. erhob ihn 1828 zum Kirchenlehrer. Bis zur Kalenderreform von 1969/70 war der 23. Februar sein Gedenktag.
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